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Richtfunkantennen


 

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Richtfunkantennen

Für die Richtfunkübertragung sind die Antennen von besonderer Bedeutung. Nur durch hohe Antennengewinne ist es überhaupt erst möglich, die geringe Sendeleistung von Richtfunkgeräten über größere Entfernungen mit ausreichendem Pegel an einen Empfänger zu transportieren. Andererseits kann man nur durch extrem scharfe Bündelung der elektromagnetischen Wellen ein und dieselbe Frequenz an einem Standort mehrfach verwenden und damit die kostbaren Frequenzressourcen effektiv ausnutzen. Insbesondere für Telekomgesellschaften wurden dazu im Laufe der Jahrzehnte viele Sonderkonstruktionen mit zum Teil enormen Abmessungen entwickelt.

Durchgesetzt haben sich vor allem Parabolantennen in verschiedenen Größen und mit differenzierten Eigenschaften. Üblich sind Durchmesser zwischen 30 cm und 4,60 m in feinen Abstufungen. Unter bestimmten Bedingungen kommen heute aber auch so genannte Muschel-Parabolantennen zum Einsatz, die sich durch besonders scharfe Bündelung und höchst mögliche Entkopplung der beiden Polarisationsebenen auszeichnen. Je nach konkreter Situation und Anforderung wählt der Richtfunkplaner den geeigneten Typ aus. Die wichtigsten Lieferanten für Richtfunkantennen sind Andrew, Ericsson (Marconi/Bosch), Faini (Kathrein) und RFS.

Im Kurzstreckenrichtfunk bilden Antenne und Richtfunk-Außeneinheit sehr oft eine konstruktive Einheit. Entweder ist die Antenne direkt im Gehäuse integriert (z.B. bei Ericsson) oder Antenne und Außeneinheit werden durch die Montagehalterung oder eine Kopplereinheit miteinander verbunden (z.B. Alcatel und NEC). Dadurch ist das Equipment besonders kompakt und auch kostengünstig zu installieren. Nur bei größeren Antennen (ab 1,2 m Durchmesser) ist eine getrennte Montage unumgänglich.

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Muschel-Parabol-Antenne (Bosch/Marconi)


 
Outdoor-Unit mit angeflanschter (oben) und integrierter (unten) 30-cm-Parabolantenne

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